Börsenstart von Facebook verlief durchwachsen
Der Börsengang von Facebook ist am Ende des ersten Handelstages hinter den Erwartungen zurückgeblieben. Stützungskäufe der Banken haben offenbar verhindert, dass der Kurs der Aktie noch weiter absackte.
Es war der Börsengang eines Internetunternehmens in der Geschichte. Der Wert von Facebook an der New Yorker Technologiebörse Nasdaq wurde vor dem Börsengang auf knapp über 100 Milliarden US-Dollar geschätzt. Das sind umgerechnet etwa 80 Milliarden Euro. Für diesen Betrag könnte man Adidas, BMW und die Deutsche Bank im Dreierpack kaufen. Nicht umsonst wurde der Börsengang von Facebook als der größte eines Internetunternehmens in der bisherigen Geschichte bezeichnet. Nach einem Ausgabekurs von 38 US-Dollar kletterte die Aktie um 10,5 Prozent auf 42 US-Dollar. Doch der Jubel bekam schnell einen Dämpfer, als die Aktie wieder in den Keller sackte. Stützungskäufe der Banken haben offenbar eine weitere Talfahrt verhindert. Am Ende des ersten Handelstages lag die Facebook-Aktie bei 38,23 US-Dollar, also nur 23 US-Cent über ihrem Ausgabekurs. Börsenexperten sprechen von einem durchwachsenen Start von Facebook an der Börse.
Der Einfluss von Facebook-Gründer Mark Zuckerberg wird nach dem Börsengang übrigens nicht geringer. Zuckerberg hält 57 Prozent der Anteile an Facebook und wird auch weiterhin den Ton angeben.
iPhone 5 soll größeres Display bekommen
Wahrscheinlich im nächsten Monat wird Apple auf der WWDC das neue iPhone vorstellen. Und vermutlich wird das neue Modell auf den Namen iPhone 5 hören. Am Mittwoch berichtete das Wall Street Journal, dass das iPhone 5 wohl ein größeres Display spendiert bekommt. Angeblich soll Apple bei seinen Zulieferern bereits 4-Zoll-Displays in Auftrag gegeben haben. Wie gewohnt hat Apple auch diesen Bericht nicht kommentiert. Da die Konkurrenz allerdings mit großen Displays vorlegt, könnten die Gerüchte über ein größeres Display beim iPhone 5 durchaus ein Fünkchen Wahrheit haben.
Apple-Fernseher iTV soll 2013 kommen
Das Gerücht, wonach Apple einen eigenen Fernseher auf den Markt bringen will, hält sich ja schon seit Monaten. Nun ist ließ der Chef von Foxconn in China in einem Interview mit der Zeitung China Daily verlauten, dass man sich intensiv auf die Produktion vorbereite. Allerdings habe man mit der Entwicklung oder Produktion noch nicht begonnen. In dem Zeitungsartikel wird vom iTV gesprochen, das in Größen zwischen 40 und 60 Zoll auf den Markt kommen und ein Aluminiumgehäuse haben soll. Siri und eine Face-Time-Kamera sollen ebenfalls mit an Bord sein. Analysten gehen davon aus, dass das iTV je nach Größe zwischen 1000 und 2000 Dollar kosten und im Frühjahr 2013 auf den Markt kommen soll.