Googles Superprofil spaltet die Gemüter

Veröffentlicht am Samstag, 28. Januar 2012

Am 1. März treten die neuen Datenschutzbestimmungen von Google in Kraft. Dann sollen die Profile aller Dienste miteinander verknüpft werden. Statt momentan 70 einzelner Dokumente mit Bestimmungen zum Datenschutz wird es dann nur noch ein einziges geben. Was zunächst wie ein Vorteil für die Nutzer klingt, entpuppt sich auf dem zweiten Blick als ein Superprofil. Ist man ab März bei Google angemeldet, fließen alle Informationen aus Mail, YouTube, Internetsuche und weiterer Dienste zusammen. So kann Google gezielte Profile über das Internetverhalten seiner Nutzer erstellen und nutzen. Damit ist es zum Beispiel möglich, die Ergebnisse der Internetsuche an die persönlichen Bedürfnisse des Benutzers anzupassen. Zwar gibt Google an, diese Profile nicht nach außen zu geben, doch Datenschützer sind verständlicherweise besorgt. Sie raten den Internetnutzern dazu, Dienste bei verschiedenen Anbietern zu nutzen. So könne man einem Superprofil bei Google vorbeugen.
Bei aller Kritik hat Googles Vorgehen ab dem 1. März schon längst Schule bei anderen Anbietern gemacht. Allen voran Facebook ist bekannt dafür, alle nur erdenklichen Informationen seiner Mitglieder zu speichern und zu nutzen. Doch auch Microsoft und Apple beteiligen sich an der Sammelwut zur Optimierung ihres Angebots, wie es offiziell heißt.

Copyright 2012 preiki.de - Googles Superprofil spaltet die Gemüter.
Template Joomla 1.7 by Wordpress themes free