Kältewelle hat Europa im Griff
Minusgrade und heftige Schneefälle haben weite Teile Europas nach wie vor fest im Griff. Mehr als 200 Menschen sind bislang erfroren, die meisten davon in Osteuropa.
In Deutschland war die Nacht von Freitag auf Samstag die bislang kälteste. So wurden in Oberstdorf im Allgäu minus 27,3 Grad gemessen.
In Rom hat es die heftigsten Schneefälle seit 1985 gegeben. Überall in der Stadt sind mindestens 10 Zentimeter Schnee gefallen und haben zu einem Verkehrschaos geführt. Busse kommen nicht mehr durch, die Rettungskräfte können oftmals nicht mehr rechtzeitig helfen.
Auch in Serbien hat es zwei Tage lang ununterbrochen geschneit. Die Regierung hat in 27 Gemeinden den Ausnahmezustand ausgerufen. Die meisten Schulen bleiben geschlossen, Bürger wurden zu Hilfeleistungen aufgerufen. Nun zieht die Regierung den Ausnahmezustand für das gesamte Land in Erwägung.
Die Kältewelle über Europa hat sich im Osten zwar leicht abgeschwächt, ein Ende ist aber noch nicht in Sicht.